Montag, 21. Juni 2010

Wolken

Ich beobachte die Wolken nun schon den ganzen Tag, mir ist aufgefallen das sie sich verändern.

Alles ist Veränderung. Das Leben verändert sich, man hat andere Bedürfnisse, früher waren die Legosteine wichtig, heute sind es Computerspiele. Früher waren Mädchen eklig und Küssen widerlich, heute sind sie Heiß und Küssen ist geil. Früher dachte ich nicht an morgen sondern genoss den Moment, heute denke ich fast nur noch an morgen und der Moment ist unwichtig geworden. Früher wusste ich nicht was Ausbildung, Beruf bedeutet, heute habe ich Angst davor.



Aber eins verändert sich nicht, es ist wie die Sonne hinter den Wolken. Es sind die Freunde die mit einem durch dick und dünn gehen, die dich begleiten so weit sie können und dann Platz machen für neue Freunde. Also verändert sich auch das, vielleicht verändert sich alles ohne das wir es merken? Ich wünschte ich könnte in jene Zeit zurück in der mein größtes Problem war, ob ich das neuste Legosspiel bekomme oder nicht, heute plagen mich Fragen wie: Werde ich einen Ausbildungsplatz bekommen? Habe ich irgendwann das Glück eine Frau und Familie zu haben?

Solche Fragen, sie schwirren zu Tausenden in meinem Kopf umher, es macht mich was wahnsinnig.



Vielleicht hilft es wenn ich den Wolken in gegen rufe….



Bringt mich zurück!!


 ®Tobs

Sonntag, 20. Juni 2010

Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man. Aber was ist mit den Wunden die erst im laufe der Zeit kommen?! Mit denen die nicht oberflächig sind, sondern tief ins Fleisch geschnitten werden? Mit denen die man anderen Menschen zufügt ohne es zu merken? Mit denen die uns tief verletzen ohne das es jemand mitbekommt?


Diese Wunden heilt nichts, außer vielleicht die Liebe eines  
Freundes…

®Tobs 

Samstag, 19. Juni 2010

Es ist Abend, die Sonne ist untergegangen, die Dunkelheit kriecht aus den Schatten hervor. Hüllt uns ein, hält uns fest. Doch wir liegen da, Arm in Arm, als könnte nichts uns stören, als könnte nichts uns trennen, als könnte nichts uns auseinanderreißen, als könnte nichts in der Welt schöner seien als mit dir dazu liegen.
Und dennoch zerrt etwas an uns, eine Kraft die nicht zu fassen ist, die uns dazu zwingt los zu lassen. Die uns zwingt das Schönste zu zerstören, uns zwingt in die Realität zurück zu kommen und auf zu wachen in der echten Welt die geprägt ist von Wut.

Die Kraft verändert alles und jeden.
Es ist die Zeit.


®Tobs

Ich liebe dich

Sagte ich

Tränen im Gesicht

Doch du, du glaubtest mir nicht 

Ich lief durch die Straßen

Mein Herz so leer

Leben, leben wollte ich nicht mehr

 Steht ein Mädchen

An meinem Grab

Hatte Tränen im Gesicht 

Als sie sagte

Ich liebe dich


®Tobs

Gefühlsbibliothek

Gefühle sind wie eine Bibliothek nach einem Erdbeben, alles liegt durch einander auf dem Boden. Hass, Trauer, Liebe, Freude alles liegt in einem großen Haufen im Raum herum und wartet auf jemanden der sie wieder ordnet und in ihre Regale stellt. In einer Bibliothek macht das die Bibliothekarin, aber bei dir machen das Menschen die dich mögen und dir helfen möchten.

Man nennt sie Freunde.

 

®Tobs